Green Energy 3000 und Total Eren treiben Photovoltaik-Projekte in Kasachstan voran

9. Juli 2019 - 3 minutes read

Der Leipziger Projektierer Green Energy 3000 hat mit dem Bau eines 50-Megawatt-Solarparks im südlichen Kasachstan begonnen. Und der französische Energieerzeuger Total Eren möchte in dem Land bis Ende 2019 zwei Photovoltaik-Projekte mit insgesamt 128 Megawatt in Betrieb nehmen.Green Energy 3000 meldet den Baustart seines Photovoltaik-Projektes Chulakkurgan im südlichen Kasachstan. Wie der Leipziger Projektierer mitteilt, soll der Solarpark mit insgesamt 50 Megawatt Leistung Ende 2019 fertiggestellt sein. 2016 habe Green Energy 3000 mit der Projektierung von Chulakkurgan begonnen. Der Solarpark erstreckt sich demnach über eine Fläche von mehr als 60 Hektar und soll über ein eigens von dem Unternehmen geplantes und neu zu errichtendes Umspannwerk auf Hochspannungsebene (110 kV) ans öffentliche Netz angeschlossen werden.
Neben dem deutschen und dem französischen Markt werden laut Geschäftsführer Andreas Renker weitere Auslandsmärkte in und außerhalb von Europa für Green Energy 3000 zunehmend ein wichtiger Erfolgs- und Wachstumsfaktor. Der Projektierer sei in Kasachstan über eine Niederlassung in Nur-Sultan präsent und strebe die erfolgreiche Umsetzung weiterer Projekte im Photovoltaik- und Windbereich innerhalb des neu geschaffenen Ausschreibungssystems in Kasachstan an.
Auch Total Eren hat mit dem Bau seiner zwei Photovoltaik-Projekte in Kasachstan begonnen, die bis Ende 2019 in Betrieb gehen sollen. Wie der französische Energieerzeuger mitteilt, wird das erste Projekt des Unternehmens im Land der Solarpark Nomad mit 28 Megawatt sein. Die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBWE) habe rund 26 Millionen US-Dollar für dieses Projekt bereitgestellt, schon im Oktober 2018 sei ein Kredit- und Projektunterstützungsvertrag in Höhe von 35 Millionen US-Dollar unterzeichnet worden. Als zweites Projekt soll das 100-Megawatt-Solarkraftwerk M-Kat in der Region Schambyl realisiert werden. Total Eren zufolge wird dieses Vorhaben mit Darlehen der Asian Development Bank (ADB) in Höhe von rund 30,5 Millionen US-Dollar und der EBWE in Höhe von etwa 58 Millionen US-Dollar kofinanziert. Für beide Projekte sollen einachsige Tracker eingesetzt werden, was laut Total Eren eine Premiere für Kasachstan ist. Abnehmer des Stroms sei in beiden Fällen für 15 Jahre das kasachische Finanzabwicklungszentrum für erneuerbare Energiequellen (FSC), welches das staatliche Energieversorgungsunternehmen Kegoc speziell für den Kauf erneuerbarer Energien gegründet habe.
Quelle: PV-Magazin
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