SMA ruft Modulabschalter von Tigo Energy in den USA zurück

1. Juli 2019 - 1 minute read

In Labortests hatte der Hersteller von Photovoltaik-Wechselrichtern Abweichungen von einer Norm festgestellt, die in 28 US-Bundestaaten gilt.Wegen Problemen mit dem Sunspec-Schnellabschaltgerät TS4-R-F 42 von Tigo Energy hat sich SMA an eine Reihe von Kunden im US-amerikanischen Gewerbe- und Industriesektor gewandt. Hintergrund sind die neuen Abschaltanforderungen auf Modulebene, NEC2017 690.12, die in den USA bereits 28 Bundestaaten eingeführt haben. Dabei müssen alle Leiter in Anlagennähe innerhalb von 30 Sekunden nach der schnellen Abschaltung Spannung verlieren und 80 Volt oder weniger erreichen. Bei Tests im eigenen Labor stellte der  Wechselrichterhersteller Abweichungen vom Sunspec Rapid Shutdown-Standard fest, wenn das Tigo-Produkt in Kombination mit den Wechselrichtern von SMA im gewerblichen und industriellen Bereich eingesetzt wird.
„Der Rückruf betrifft nur wenige Kunden ausschließlich im gewerblichen Bereich in den USA. Wir haben diese Kunden persönlich und schriftlich informiert“, teilte ein Sprecher des Konzerns pv magazine auf Anfrage mit. Wie der Wechselrichterhersteller weiter erläuterte, läuft der Austausch der Produkte mit dem neuen TS4-R-F bereits, damit die betroffenen Kunden die Normen einhalten können. Erst im September 2018 hatte SMA damit begonnen, das Abschaltgerät mit seinem Stringwechselrichter Sunny Tripower Core1 in den USA zu liefern.
 
Quelle: PV-Magazin
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