Eon und Innogy brauchen neue Kommunikationschefs

11. Juni 2019 - 1 minute read

Am selben Tag verkünden die Energiekonzerne, dass ihre Kommunikationsverantwortlichen gehen. Neuigkeiten aus Brüssel zur geplanten Übernahme von Innogy durch Eon gibt es noch nicht.Es mag ein Zufall sein, doch es mutet etwas kurios an. Sowohl Eon als auch Innogy gaben am Dienstag das Ausscheiden ihrer Kommunikationsleiter bekannt. Zunächst erklärte Eon, dass Barbara Schädler den Energiekonzern Ende September 2019 verlassen wird, um neue berufliche Herausforderungen anzunehmen. Sie war dreieinhalb Jahre Leiterin Kommunikation und Public Affairs bei Eon. Kurz darauf gab Innogy bekannt, dass Peter Heinacher im Spätsommer nach knapp zwölf Jahren – vorbei hier die Vorgängerzeit bei RWE mit einberechnet wurde – als Kommunikationschef das Unternehmen verlassen werde. Was er künftig tun wolle, wurde zunächst nicht bekannt.
Derzeit prüft die EU-Kommission, ob Eon Innogy übernehmen darf. Dies ist Teil eines geplanten weitreichenden Tauschs von Geschäftsaktivitäten zwischen Eon und RWE. Letztere hatten Innogy als Erneuerbaren-Tochter ausgegründet. Jetzt will RWE allerdings im Zuge der Transaktion das Erneuerbaren-Geschäft von Innogy und Eon weiterführen. Dafür hat es bereits grünes Licht aus Brüssel. Dagegen wartet Eon noch auf die Genehmigung. Brüssel hatte im März die zweite vertiefte Prüfphase eröffnet. Dennoch sieht sich Eon weiter voll im Zeitplan für die Übernahme der RWE-Tochter.
Quelle: PV-Magazin
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