SMA mit Verlust im ersten Quartal und Hoffnung auf zweite Jahreshälfte

9. Mai 2019 - 2 minutes read

Im ersten Quartal ist der Umsatz bei gleichbleibendem Absatz von Photovoltaik-Wechselrichtern leicht zurückgegangen. Dies lag vor allem am schleppenden Projektgeschäft. In der zweiten Jahreshälfte erwartet SMA jedoch deutliche Umsatz- und Ergebnissteigerungen.Die SMA Solar Technology AG hat im ersten Quartal 2018 Photovoltaik-Wechselrichter mit einer Gesamtleistung von 1,8 Gigawatt verkauft. Dies liegt auf dem Vorjahresniveau. Der Umsatz ging im gleichen Zeitraum jedoch um 8,1 Prozent auf 167,8 Millionen Euro zurück, wie das hessische Unternehmen am Donnerstag veröffentlichte. Dies sei insbesondere auf das schwache Projektgeschäft im ersten Quartal zurückzuführen. Der Umsatz bei den String-Wechselrichtern habe sich etwa auf Vorjahresniveau bewegt. Bei Konzernergebnis musste SMA nach eigenen Angaben einen Verlust von 10,6 Millionen Euro hinnehmen – im ersten Quartal stand noch ein Gewinn von 2,8 Millionen Euro in den Büchern. Das operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) lag mit 0,6 Millionen Euro ebenfalls deutlich unter dem Vorjahresergebnis von 17,5 Millionen Euro. Allerdings entsprechen Umsatz und EBITDA den zuvor ausgegebenen Erwartungen, wie es weiter hieß.
Das Photovoltaik-Unternehmen ist für die weitere Entwicklung in diesem Jahr aber durchaus optimistisch. Der Auftragseingang habe sich im ersten Quartal in allen Segmenten positiv entwickelt. Der Auftragsbestand habe zum Ende des ersten Quartals bei 233,2 Millionen Euro gelegen. Daher gehe das Unternehmen in der zweiten Jahreshälfte von einem deutlichen Umsatz- und Ergebniswachstum aus. Der SMA-Vorstand bestätigte vor diesem Hintergrund seine Prognose für das laufende Jahr. Es werde ein Umsatz von 800 bis 880 Millionen Euro und ein EBITDA von 20 bis 50 Millionen Euro erwartet.
Zugleich berichtete SMA-Vorstandssprecher Jürgen Reinert über den Fortgang des Kostensenkungsprogramms. „Die Umsetzung unserer Maßnahmen mit dem Ziel, die Kosten der SMA um circa 40 Millionen Euro pro Jahr zu senken, verläuft planmäßig“, erklärte er. Zudem wolle das Unternehmen mit seinen abgestimmten, modular erweiterbaren Photovoltaik-, Speicher- und digitalen Energielösungen für private, gewerbliche und industrielle Anwendungen als System-Anbieter positionieren und weitere Umsatzpotenziale erschließen.
Quelle: PV-Magazin
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