Erneuerbare deckten 2017 insgesamt 17,5 Prozent des Endenergieverbrauchs in der EU

13. Februar 2019 - 1 minute read

Spitzenreiter sind Schweden und Finnland, Schlusslichter Luxemburg und die Niederlande. Viele große EU-Staaten werden ihr Erneuerbare-Energien-Ziel für 2020 wohl weit verfehlen. Auch Deutschland droht zu scheitern.Nach Angaben der EU-Statistikbehörde Eurostat stieg der Anteil der erneuerbaren Energien am Bruttoendenergieverbrauch 2017 um ein halbes Prozent auf 17,5 Prozent. Bis 2020 soll der Anteil EU-weit zwanzig Prozent betragen. Sollte diese Marke verfehlt werden, sind die verantwortlichen Staaten schnell ausgemacht: Länder wie die Niederlande, Frankreich, Großbritannien, Irland, Luxemburg, Polen und Belgien liegen sehr weit hinter ihren Erneuerbare-Energien-Zielen zurück. Das geht aus den Zahlen von Eurostat hervor. Auch Deutschland muss deutlich mehr tun, um den vereinbarten Beitrag zu leisten. Die Ziele der einzelnen Länder unterscheiden sich voneinander, abhängig vom jeweiligen Ausgangspunkt sowie dem Erneuerbare-Potenzial und der wirtschaftlichen Stärke.
Elf Mitgliedsstaaten haben ihr Ziel für 2020 schon heute erfüllt. Spitzenreiter Schweden deckt bereits 54,5 Prozent seines gesamten Endenergieverbrauchs aus regenerativen Quellen, Finnland 42 Prozent und Lettland 39 Prozent. In Luxemburg beträgt der Anteil dagegen gerade einmal 6,4 Prozent, in den Niederlanden 6,6 Prozent und in Malta 7,2 Prozent. Deutschland liegt mit einem Anteil von 15,5 Prozent im unteren Mittelfeld. Bis 2020 muss die Bundesrepublik 18 Prozent erreichen.
Nur wenige EU-Mitgliedsstaaten hatten 2017 ihre Erneuerbaren-Zielvorgabe für 2020 schon realisiert. Grafik: ec.europe.eu/eurostat

Quelle: PV-Magazin
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