SMA und MVV mit neuem Preismodell für Photovoltaik-Anlagen in Direktvermarktung

4. Februar 2019 - 2 minutes read

Die beiden Unternehmen bauen ihre strategische Partnerschaft weiter ausbauen. SMA und MVV versprechen eine wirtschaftliche Direktvermarktung für alle Erzeugungsanlagen und haben das Preissystem für Photovoltaik-Anlagen optimiert.Die SMA Solar Technology AG und die MVV Energie AG bauen ihre strategische Partnerschaft weiter aus. Im vergangenen Jahr hatten sie das gemeinsame Produkt „SMA Spot“ auf den Markt gebraucht. Künftig soll es ein neues Preismodell für reine Einspeiser aus Photovoltaik geben. Dies werde die Direktvermarktung der Photovoltaik-Anlagen noch wirtschaftlicher machen, versprechen die beiden Unternehmen am Montag.
SMA und MVV reagieren mit dem neuen Modell ihres digitalen Dienstleistungsproduktes auf Kundenwünsche. „Seit der Einführung im Juni 2018 haben sehr viele Photovoltaik-Betreiber Interesse gezeigt, die als reine Einspeiser ohne Eigenverbrauch den gesamten erzeugten Strom vermarkten“, berichtet Stefan Sewckow, Geschäftsführer von MVV Trading, der Energiehandelstochter der MVV. Das Preissystem sei daher für eine wirtschaftlich attraktive Vermarktung des Solarstroms optimiert worden.
„Darüber hinaus planen wir, SMA Spot in Zukunft auch solchen Anlagenbetreibern anzubieten, die Hardware dritter Hersteller einsetzen“, ergänzt Maik Brüschke, Leiter Product Group Solutions bei SMA. Damit werde die unkomplizierte Direktvermarktung alle Betreiber geöffnet, so die Unternehmen weiter. Sie wollten damit vor allem den Betreibern von EEG-Anlagen, die demnächst aus der Förderung fallen, ein attraktives Angebot für den Weiterbetrieb machen.
Das im Juni 2018 eingeführte Produkt „SMA Spot“ ist für Photovoltaik-Anlagen ab 100 Kilowatt Leistung gedacht. Bei der Direktvermarktung, die für diese Anlagen verpflichtend ist, wird dabei auch der Eigenverbrauch berücksichtigt. Das System basiert auf der Energiemanagement-Plattform „ennexOS“ der SMA-Tochter Coneva. MVV übernimmt die komplette Abwicklung zur Einbindung in den Strommarkt.
Quelle: PV-Magazin
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