SMA liefert Komponenten für Speichertest in USA

19. April 2017 - 2 minutes read

Mit der Großspeichereinheit des deutschen Photovoltaik-Herstellers will RES ein Ein-Megawatt-Batteriepilotprojekt realisieren. Der Speichertest soll zeigen, wie die Systeme in den USA zu höherer Netzstabilität und der verstärkten Integration von erneuerbaren Energien beitragen können.Renewable Energy Systems (RES) will die Sunny Central“-Speichereinheit von SMA nutzen, um ein Batteriepilotprojekt in Boulder im US-Bundesstaat Colorado mit einem Megawatt umzusetzen. Dieses erfolgt im Auftrag des National Wind Technology Centers (NWTC), dem landesweiten Forschungszentrum für Windenergie, das zum National Renewable Energy Laboratory (NREL) des US-Energieministeriums gehört, wie das deutsche Photovoltaik-Unternehmen mitteilte. Dabei werde ein „RESolve“ Energiespeichersystem genutzt, um verschiedene Komponenten zu testen. Zudem gehe es darum, Erkenntnisse zu gewinnen, wie Energiespeicher ein stabiles, sicheres Stromnetz schaffen und steigende Mengen erneuerbarer Energien integrieren können. Die verwendeten Speicher-Komponenten von SMA seien dabei mit verschiedenen Batterietechnologien kompatibel.
„Wir schätzen sehr die Gelegenheit, mit RES an diesem Projekt zu arbeiten“, sagte Volker Wachenfeld, Executive Vice President der Speicher-Geschäftssparte bei SMA. Energiespeicher seien wesentlich, wenn es um die Zukunft von Photovoltaik und das Stromnetz als Ganzes gehe. „Dieses Projekt wird der Öffentlichkeit und der Industrie einen Platz geben, um die Funktionsweisen von Speichern zu studieren und besser zu verstehen“, so Wachenfeld weiter. Die Fertigstellung des Pilotspeichers werde voraussichtlich in diesem Monat erfolgen. Danach würden verschiedene Modi für den Betrieb getestet, die von Frequenzregulierung bis zur Integration Erneuerbarer reichten.
Quelle: PV-Magazin
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